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Wiedersehen nach 4 Jahren ....

Unglaublich aber wahr, nach 4 Jahren habe ich Andreas wieder getroffen! Ok, ich fang von vorne an: August 2009 einer unserer letzen Tage in Australien. Wir hatten einen Camper gemietet und am Palm Cove übernachtet. Am letzten Abend sind wir nach Cairns reingefahren und waren in einer Disco. Dort haben wir Jeremy (USA) und Andreas ( Dänemark) kennengelernt nach vier Stunden des Tanzen haben wir die Jungs zum Hostel gefahren, am nächsten Tag bei Facebook geadded, kurz geschrieben und nie wieder etwas voneinander gehört- bis heute! Andreas schrieb vor drei Tagen: bin in Bangkok- Fliege jetzt nach Laos! Klar, da hab ich ihn gefragt, wo er zu erst ist! Luang Prabang war die Antwort! Heute Nacht waren wir zusammen mit einer Deutschen und einer Engländerin im Utopia (Gruß an Herrn Erxleben). Ein herrlicher Abend!! Danke an Facebook und die guten Seiten daran! (Wer sich hier so alles rumtreibt :-) )
6.3.13 10:08


Klitschnass ...

... aber das erste Mal nicht von der Sonne, sondern vom Regen. Seit Sonntag ist das Wetter echt mies. Zwei Tage viel Regen und ziemlich kalt. Eine lange Hose und ein langes T- Shirt+ Strickjacke, sonst waren wir erfroren. Seit heute ist es wieder wärmer- zum Glück.
6.3.13 10:03


Chanting

Einige der anderen Freiwilligen hatten es arrangiert, dass wir Samstagabend noch zum Chanting zum Tempel Wat PasaViet fahren konnten. Das ist der Tempel in dem ich auch unterrichte. Wie gesagt, jeden Morgen und jeden Abend danken die Novizen den Einheimischen für die Almosen mit einem Gesang. Wie immer wurden wir freudig empfangen. Novize Bee zeigte uns stolz sein zu Hause. Dann wurde der "Gong" in einem ganz bestimmten Rhythmus geschlagen. Alle knieten sich vor Buddha hin und wir durften ca. drei Meter dahinter Platz nehmen. Wir haben zwar kein Wort verstanden, aber es war sehr schön anzuhören. Nach zwanzig Minuten durchgehenden Singens wurde kurz unterbrochen. Die Novizen und der Mönch drehten sich um und guckten nun in unsere Richtung. Erneut wurde für 20 Minuten gesungen. Die Freiwilligen, die schon länger da waren erzählten uns, dass sie das noch nieee erlebt hätten, dass sie sich umdrehten. Nach dem Gesang waren allurbane aufgeregt und bedanken sich für unser Kommen. Und wir uns natürlich, dass wir zuhören konnten. Sie erzählten, dass sie ein Lied gesungen haben, dass die Geschichte von Buddha erzählt. Der Mönch blieb einen kurzen Moment sitzen und schaute seinen Novizen mit einem kleinen Lächeln zu- er ist erst Mitte zwanzig und hat circa 25 Novizen unter sich.
6.3.13 05:30


Ponyreiten war einmal...

"Büffel gibt es ja in Deutschland an jeder Ecke", wie Sabrina und ich seit unserem ersten Wanderritt mit unseren Ponys ja wissen, doch Elefanten? Ja, Mama- zum Elefantenreiten hätte ich auch zu Hagenbeck's Tierpark fahren können und hätte nicht nach Laos gemusst... ABER es war schon ein außerordentliches Erlebnis hier! Obwohl ich immer sehr kritisch bin was Tierhaltung angeht, muss ich sagen, dass das Elefantencamp, das ich besucht habe unglaublich toll ist. Ok, liegt vielleicht daran, dass eine Deutsche es gegründet hat :-) zuerst haben wir einen kleinen Ritt gemacht, da ich alleine auf dem Elefanten war, dürfte ich die ganze Zeit direkt in seinem Nacken sitzen. Dann bekamen wir ein kurzes Training: aufsteigen + Kommandos geben. Nach dem Lunch wieder aufsteigen, alle gekamen Hilfe- ich misste so hoch.... Überhaupt ist es komisch, meinen Namen verstehen sie alle und kennen ihn auch UND können sich ihn auch gut merken :" oleksondrrra!" sehr witzig. Danach ging es schwimmen. Ja! Auf dem Elefanten! Die machten ordentlich Lärm und setzen sich im Wasser sofort hin. Manche tauchten sogar mit dem Kopf unter. Und nun sitze ich an einem wunderbaren Pool, mit einer einzigartigen Landschaft im Hintergrund (jaaaa, da muss ich euch noch mal neidisch machen, obwohl ich gehört habe, dass es die Sonne in Deutschland doch noch gibt :-) ) PS: Navi, wird NICHT gegen einen Dickhäuter eingetauscht! Die wackeln nämlich zu soll und sind echt mal langsam hihihi
2.3.13 07:45


How are you?

Heute Mittag bin ich in absoluter Hitze durch die Stadt gepirscht. Die Tempelanlagen sind frei zugänglich für jeden und so besuchte ich einen. Kaum einen Meter die Anlage betreten, sah ich drei Novizen im Schatten einen Baumes sitzen. Einer rief sofort "Sabaidii, how are you?" zu mir und schon waren wir im Gespräch. Dass ist so toll, dass sie sich trauen die Leute anzusprechen und Englisch mit ihren üben!! Sie erzählen mit allerhand und fragten auch viel. Ich konnte nicht anders und fragte ganz offen, wie sie es empfinden, wenn die Touris die Zeremonie morgens stören. Die Antwort war: "They disturb us!!!" deutlicher geht es wohl nicht. Einige kommen ursprünglich zwischen 2 bis 9 Stunden Busfahrt entfernt her und sehen ihre Familie nur einmal im Jahr. Sie singen 2 mal am Tag für jeweils eine Stunde und sie dürfen keinen Sport machen. Es ihnen auch nicht erlaubt zu klatschen. Leider müsste ich das Gespräch beenden, weil ich zu meinen Unterricht musste...
1.3.13 04:10


Same same, but different

Dies ist der Lieblingssatz meiner Schüler. Jeder kann sich noch an seine erste Stunde in einer Fremdsprache erinnern und was waren wir froh, dass unser Lehrer zur Not auf unser Sprache helfen konnte. Wenn wir neue Wörter lernen, müssen wir ähnliche Wörter nennen oder Sätze, Gestiken, es vormachen, Bilder zeigen usw. usw. In der Regel sagen wir dann: Same like xxx und die Schüler murmeln dann immer " Same same but different" und schreiben das neu Wort auf. Ich konnte mich dann immer wegschmeißen- dass ist sooo niedlich (inzwischen kann man auf dem Markt schon ein T- Shirt mit der Aufschrift same same kaufen- ich überleg noch :-))
1.3.13 04:07


KhamPuth Chansouk Xay SomSack SingSaVath Bo SonePhet Bouakeo

Diese Zungenbrecher sind die Namen von meinen Schülern :-) die Unterschiede im Können sind echt auffällig, ein paar sind echt gut und trauen sich einfach nur nicht, andere verstehen nicht mal eine einfache Frage. Sie sprechen gerne in der Gruppe die neuen Wörter nach (drilling, ist das Wort dafür :-))und versuchen ihre eigenen Sätze mit neuen Wörter zu finden. Bee JanVang Jasmine Sanh Chan sind die Namen der Mönche. Wenn wir sie ansprechen müssen wir "novice" davor setzen. Sie sind im Unterricht immer sehr müde, lassen sich aber nichts anmerken. Wenn man bedenkt, dass sie um 4 h aufstehen, körperliche und mentale Aufgaben jeden Tag haben und um 19:30 h noch Englisch lernen sollen, dann ist das auch durchaus verständlich. Schwierig sind immer die Themen, die wir durchnehmen. Die Schulbücher sind an europäische Verhältnisse angepasst, aber viele Dinge aus den Büchern sind hier nicht relevant oder kennen die Schüler einfach nicht. Besonders bei den Mönchen ist das interessant. Manhattan wird da im Beispielsatz kurzerhand gegen Luang Prabang ausgetauscht, Dave Miller gegen SonePhet und die Schweiz gegen Thailand. Schwierig sind auch die Arbeitsverhältnisse im Klassenraum: kaum Licht und frische Luft, alte Tafeln, Hocker statt Stühle... Und bei den Mönchen unterrichten wir sogar barfuß :-) an der Wand läuft kurz ein Gecko hoch und der hauseigene Welpe begrüßt kurz die Lehrer. Interessant war auch, als wir bei den Mönchen neue Wörter durchnahmen und sie sich unter ihren Gewändern versteckten. Es stellte sich heraus, dass sie im Wörterbuch ihres HANDYS nach der Übersetzung suchten. Ja! Sie besitzen heutzutage Handys. :-)
1.3.13 03:57


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